Schnabelweid

Sommerserie: Historische Berufsbezeichnungen

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Sinopsis

Medikaster, Chüechlimueter, Hübscherin, Sittegäumer oder Liichebitter. Fünf historische Bezeichnungen für Berufe und Tätigkeiten, die früher - teilweise noch heute - von grosser Wichtigkeit waren. Ein sprach- und kulturgeschichtlicher Rundgang. Ärzte Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit unterschied man zwischen akademisch geschulten Medizinern (Medicus, Physikus), handwerklichen Erfahrungsmedizinern (Chirurgus, Arzet, Bader) und Pseudomediziner (Medikaster, Quacksalber). Was steckt hinter diesen Berufsbezeichnungen? Hebammen Hebammen hatten auch früher eine so wichtige Funktion in der Gesellschaft, dass sie Misstrauen und Verfolgung ausgesetzt waren. Alte Ausdrücke für den Hebammen sind Hälfmueter, Chindmueter, Chüechlimueter, Luschterfrau oder auch scherzhaft Hebusle. Prostituierte/Sexarbeiterinnen Frauen, die ihren Lebensunterhalt mit Sexarbeit verdienen mussten, wurden oft sehr abschätzig als Schluenz, Ramsle oder Chlunte bezeichnet. Bezahlte oder unbezahlte Konkubinen dagegen hiessen Hübscherin ode